Postgraduate Kurs

Das Gesetz der Arterie - das cardiovasculäre System

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Das Gesetz der Arterie - das cardiovasculäre System

 

Einleitung

Das cardiovasculäre System ist das wichtigste systemische Organ im Körper. Die Versorgung mit Blut nährt das Gewebe und die Zellen. Ein ungehinderter Fluss ist direkt verbunden mit der Gesundheit. Der Kurs vermittelt ein Verständnis für die Rolle des cardiovasculären System im Funktions- und Dysfunktionsschema eines Klienten. Die zentrale Rolle des Herzens und die Funktionen der Gefässe werden eingehend besprochen. Wie auch die Rolle des sympathischen Nervensystems, die Eigendynamik der Gefässe und die lokalen Regulierungsmechanismen der Strömungsdynamik sowie die thermodynamischen Aspekte. Das bekannte Muster, aus einer embryologischen Situation Funktionen verständlich darzustellen, wird auch in diesem Kurs umgesetzt. 

Der Transfer des theoretischen Modells in der praktischen Tätigkeit wird erarbeitet. Die Fähigkeit, die Phänomene am Patienten zu erkennen und palpatorisch wahrzunehmen, wird gemeinsam entwickelt. Eswerden Techniken in Diagnostik und Therapie eingesetzt, die auf die bewährten und bekannten Techniken aus den Bereichen der kranialen, viszeralen und parietalen Konzepte zurückgreiffen sowie neue Techniken und Annäherungen am Menschen kennengelernt.

Der Kurs ist im Verhältnis von 40 % Theorie zu 60 % Praxis aufgebaut.

Inhalte des Kurses
  • „The rule of the artery“ Bedeutung und Inhalt

  • Embryologie des Gefässsystems

  • Physiologie der Gefässregulierung

  • Phänomenologie des Herzens, des Blutes und seine Wege

  • Die Bedeutung von Entzündungen, Ödemen, Kälte und Wärme für den Körper

  • Diagnostik der Gefässe und das Herz

  • Therapeutische Möglichkeiten der Beeinflussung der Gefässdynamik

  • Übungen zur Verfeinerung der Palpation und des Mental Image

  • Anregungen zur Selbststudie 

Kompetenzen

Handlungskompetenz

Der/die TeilnehmerIn kann durch die Anwendung der neu gelernten Assessments und Interventionsmethoden seine/ihre Patienten in der täglichen Praxis ganzheitlich betrachten und behandeln. Der/die TeilnehmerIn erhält einen Einblick in der Embryologie, Anatomie und Funktion des cardiovasculären Systems und erfasst mittels erweiterter Sensibilität die Strukturen dieses Systems. Die Assessments beinhalten Diagnostik der Gefässe und das Herz in Rhythmus und Kraft und die Möglichkeiten der Beeinflussung dieser Phänomene.
Durch die Anwendung der erworbenen Kenntnisse erhält der/die TeilnehmerIn einen Einblick in die Bedeutung des cardiovasculären Systems für Patienten und Therapeuten.
Der/die TeilnehmerIn kann über die Eigendynamik des Körpers während den Assessments den Gesundheitszustand des Klienten beurteilen und in einem Therapieplan einbauen. Die Erweiterung der Sensibilität in Richtung Biodynamik steigert sowohl die ganzheitliche Betrachtung der Patienten/Klienten, wie auch die Selbstreflexion der Therapeuten. Dadurch wird die Selbstkompetenz in diesem Bereich gesteigert. 

Lernziele

Ziele

Der/die TeilnehmerIn: 

  • bekommt ein Verständnis für die Rolle der Gefässe im cranio-sacralen Konzept nach Sutherland und Shea.

  • lernt das Funktionssystem „Gefässdynamik“, seine Regulierung, seine Funktionen und Dysfunktionen kennen. 

  • erfährt mittels praktischen Übungen die Umsetzung der theoretischen Inhalte.

  • ergänzt seine cranio-sacralen Kompetenzen mit verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in Bezug zum Herz und Gefässe. 

  • verfeinert seine palpatorischen Fähigkeiten.

  • kann aufgrund  der im Kurs erreichten Kompetenzen, seinen/ihren Befund in Diagnostik und Therapie mit den Klienten kommunizieren und einen Behandlungsverlauf individuell planen und kriterienorientiert durchführen. 

Lernzielkontrollen

Mittels reflektiven Übungen über persönlich definierte Lernziele, Peer-Feedback und Feedback durch den Dozenten während des praktischen Übens.
Während des Kurses wird regelmässig eine Repetition des Gelernten mit anschliessender kurzer Selbstreflexion durchgeführt. 

Methoden/Arbeitsweisen

Der Unterricht besteht aus kleinen theoretischen Einheiten mittels Inputreferat gefolgt von praktischer Umsetzung. Gearbeitet wird in 2er-Gruppen. Dabei werden die Techniken in Befund und Therapie vorgestellt und anschliessend geübt. Zusätzlich werden diverse Aufträge zur Vertiefung und Verständniskontrolle gegeben. 

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Lernzeit

3 Tage à 7,5 Std. Kontaktunterricht (40 % Theorie, 60 % Praxis). Der Vorbereitungsauftrag wird mit 3,5 Stunden angegeben.

Gesamtlernzeit 26 Std. 

 
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Kursvoraussetzungen

Angesprochen sind Komplementär TherapeutInnen CST sowie Absolventen der Ausbildung CST mit EMR-Anerkennung und Osteopathen.

 
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Maximale Gruppengrösse

24 Kursteilnehmer mit zwei Lehrpersonen

 
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Vorbereitungsauftrag

Der/die TeilnehmerIn liest sich für den Kurs über das Thema „Anatomie und Physiologie des Herzens“ ein.

 
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Kursleitung

Rob Kwakman, Osteopath DO, Physiotherapeut, Heilpraktiker (D)

Studium der Osteopathie am College Sutherland mit Abschluss 1994 und Erwerb des Diploms 2000. Von 1994 bis 2006 Lehrperson an der SKOM (Schule für klassische osteopatische Medizin) in Deutschland und der Schweiz mit Schwerpunkt Neurologie, Faszien, Craniosacrale Osteopathie und Wissenschafliches Arbeiten. Seit 1997 Dozent für mehrere postgraduierte Kurse im Bereich Faszien und Craniosacral-Therapie für Physiotherapeuten und Osteopathen. Mehrere Publikationen in der Zeitschrift DO. 

Alexandra Loudon, Physiotherapeutin, Komplementär Therapeutin Methode Craniosacral Therapie, Supervisorin

Ausbildung der CST am REHAstudy, Bad Zurzach mit Diplom in 2014. 

Abschlussarbeit über das Herz in der Psychoneuroimmunologie. Mehrere Assistenzen im Bereich Craniosacral Therapie in Zurzach, Winterthur, Berlin und Leipzig (D). 

Dozentin in der Ausbildung CST.

 

Kursdaten

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Montag 21.09.2020                9.30 bis 18.00

Dienstag 22.09.2020             9.00 bis 17.30

Mittwoch 23.09.2020            9.00 bis 16.00

 

Insgesamt: 23 Kontaktstunden mit

4 Stunden Vorbereitung 

 
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Kosten

CHF 660.00 für Unterricht, Skript und Verpflegung 

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Kursort

WBZ Emmenhof, Emmenhofallee 3, 4552 Derendingen

Derendingen, als Vorortgemeinde der Kantonshauptstadt Solothurn, liegt verkehrsgünstig an den Autobahnen A1 und A5 fast mitten in der Schweiz und Europa und ist mit drei Buslinien auch durch den öffentlichen Verkehr hervorragend erschlossen. 

Sie erreichen das Weiterbildungszentrum Emmenhof in Derendingen mit dem Auto von der Autobahn A1/A5 (Ausfahrt 33 Derendingen, Solothurn Ost) aus in nur 2 Minuten. 

Mit dem Bus (Linie 1 oder Linie 5) gelangen Sie innerhalb 5 Minuten vom HB Solothurn nach Derendingen.

 
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