Postgraduate Kurs

Das Hormonsystem, Teil 2

Der Kurs ist auch konzipiert für Personen, die Teil 1 nicht besucht haben

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Hormonelle Auswirkungen in Physiologie und Pathophysiologie

 

Einleitung

In dem ersten Teil des Hormonkurses haben wir uns hauptsächlich mit den Kommunikationswegen der Hormone befasst. Dazu in der Praxis den Fluid-Körper und den Elektrik-Körper wahrgenommen und erfahren in Befund und Therapie.

Aus den Kursen gab es viele Anfragen nach Informationen über den „Entgleisungen“ der Hormongleichgewichten oder auch die Grenzen des Hormonwirkens.

Ich habe mich im letzten Jahr mit diesen Fragen intensiv auseinandergesetzt und biete jetzt, neu, einen zweiten Teil an.  

Dieser Kurs befasst sich vor allem mit den normalen Funktionen sowie die Entgleisungen der Hormonwirkungen.  Die Netzwerke der Hormonaktionen werden dabei physiologisch und pathophysiologisch beschrieben, befundet und behandelt. 

Speziell werden Themen wie die Funktionen von Hypothalamus- und Hypophyse, Schilddrüse, Pankreas, Niere und Nebenniere, Ovare und Hoden besprochen. Dazu die Auswirkungen von Stress, Trauma und Schmerzverarbeitung. 

Der/die KursteilnehmerIn bekommt einen Einblick in den Hormonbalance im Körper und erlangt eine Kompetenz in Befundaufnahme und Therapieverfahren bei pathophysiologischen Änderungen der Hormonorgane.

Inhalte des Kurses
  • Das Hormonsystem als kommunikatives Netzwerk bis auf Zellebene

  • Der fluidale und elektrische Körper in der CST

  • Das Gehirn, Trauma und Stressverarbeitung

  • Schmerzphysiologie und Hormone

  • Das Wesen der Pathophysiologie bei den hormonproduzierenden Organen und Zellen

  • Die Funktionalität der Schilddrüse, Gehirnorgane, Pankreas, Geschlechtsorgane, Nebenniere, Gewebshormone.

  • Vielfältige therapeutische Ansätze zur Beeinflussung und Regulation des Systems und seine Bestandteile

Praktisch kommen folgenden Annäherungen zur Anwendung:

  • fasziale Techniken (zB. Schilddrüse, Nebenniere, Herz, Becken, fasziale Gewebe)

  • viszerale Techniken ( zB. Pankreas, Galle, Dünndarm)

  • craniale Techniken (zB. Thalamus, Hypothalamus, Hypophyse, Epiphyse)

  • weitere Techniken zur Raumeröffnung

  • Techniken zur Behandlung von Fluid-Körper und Elektrik-Körper

Kompetenzen

Handlungskompetenz

Der/die TeilnehmerIn kann durch die Anwendung der neu gelernten Assessments und Interventionsmethoden jeden Patienten in der täglichen Praxis in Bezug auf das Hormonsystem ganzheitlich betrachten und behandeln. 

Assessments beinhalten Diagnostik des allgemeinen endokrinologischen Systems und des Vegetativums. Die Interventionen betreffen das Hormonnetzwerk, die Drüsen sowie der Einfluss des Hormonsystems auf die elektrischen und fluidalen Aspekte des Körpers.

Durch die Anwendung der erworbenen Kenntnisse erhält die/der craniosacralTherapeutIn bessereobjektivierbare Mittel zur Beurteilung der Beteiligung des Hormonsystems am Dysfunktionsspektrum in der Anamnese. Dadurch sind Prognosestellung und klinische Beweisführung im Hinblick auf Ursache und Folge mit mehr Sicherheit zu erstellen. Das steigert die Selbstkompetenz in diesem Bereich.

Der/die TeilnehmerIn kann somit nach diesem Kurs seine Patienten integrativ umfassend sicher und kompetent behandeln und beraten.

Lernziele

Ziele

  • Der/Die TeilnehmerIn vertieft ihre Kenntnisse der Physiologie und Pathophysiologie der Hormonorgane. 

  • Der/Die TeilnehmerIn beherrscht eine Untersuchung der beteiligten Hormonorgane. 

  • Der/Die TeilnehmerIn kann sich auf Basis eines Untersuchungsschemas fachgerecht entscheiden, ob ein System dysfunktional ist und mittels welcher Techniken zu therapieren ist. 

  • Der/Die TeilnehmerIn kann auf Basis von Integration, der im Kurs erreichten Kompetenzen, sein Befund in Befund und Therapie mit dem Klient kommunizieren und einen Behandlungsverlauf individuell planen und kriterienorientiert durchführen.

Lernzielkontrollen

Mittels reflektiven Übungen über persönlich definierte Lernziele, Peerfeedback und Feedback durch den Dozenten während des praktischen Übens.

Während des Kurses wird regelmässig eine Repetition des Gelernten mit anschliessender kurzen Selbstreflexion durchgeführt.

Methoden/Arbeitsweisen

Der Unterricht besteht aus theoretischen Einheiten mittels Inputreferat, gefolgt von praktischer Umsetzung der Theorie. Gearbeitet wird in 2-Gruppen. Dabei werden die Techniken in Befund und Therapie vorgestellt und anschliessend geübt. Dazu werden in unterschiedlichen Methoden diverse Aufträge zur Vertiefung und Verständniskontrolle gegeben.

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Lernzeit

Kurszeit beträgt 3 Tage. Es wird erwartet, dass der/die TeilnehmerIn 4 Stunden Selbststudium als Vorbereitung aufwendet.

Totale Lernzeit: 27 Stunden

Vorbereitung:

Der/die TeilnehmerIn liest sich nochmals ein, in der Physiologie der Hormondrüsen. Unklarheiten werden als Fragen formuliert werden und im Kurs erörtert. 

 
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Kursvoraussetzungen

  • Craniosacral TherapeutInnen mit abgeschlosssener Ausbildung, Branchenzertifikat oder HFP.

  • Osteopathen mit abgeschlossener Ausbildung

 
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Maximale Gruppengrösse

24 Teilnehmer bei zwei Lehrpersonen

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Kursleitung

Kursleitung

Rob Kwakman, Osteopath DO, Physiotherapeut, Heilpraktiker (D)

Studium der Osteopathie am College Sutherland mit Abschluss 1994 und Erwerb des Diploms 2000. Von 1994 bis 2006 Lehrperson an der SKOM (Schule für klassische osteopatische Medizin) in Deutschland und der Schweiz mit Schwerpunkt Neurologie, Faszien, Craniosacrale Osteopathie und Wissenschafliches Arbeiten. Seit 1997 Dozent für mehrere postgraduierte Kurse im Bereich Faszien und Craniosacral-Therapie für Physiotherapeuten und Osteopathen. Mehrere Publikationen in der Zeitschrift DO. 

 

Praxisassistenz

Alexandra Loudon, Physiotherapeutin, Komplementär Therapeutin Methode Craniosacral Therapie, Supervisorin

Ausbildung der CST am REHAstudy, Bad Zurzach mit Diplom in 2014. 

Abschlussarbeit über das Herz in der Psychoneuroimmunologie. Mehrere Assistenzen im Bereich Craniosacral Therapie in Zurzach, Winterthur, Berlin und Leipzig (D). 

Dozentin in der Ausbildung CST.

 

Kursdaten

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Kosten

CHF 660.00

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Kursort

WBZ Emmenhof, Emmenhofallee 3, 4552 Derendingen

Derendingen, als Vorortgemeinde der Kantonshauptstadt Solothurn, liegt verkehrsgünstig an den Autobahnen A1 und A5 fast mitten in der Schweiz und Europa und ist mit drei Buslinien auch durch den öffentlichen Verkehr hervorragend erschlossen. 

Sie erreichen das Weiterbildungszentrum Emmenhof in Derendingen mit dem Auto von der Autobahn A1/A5 (Ausfahrt 33 Derendingen, Solothurn Ost) aus in nur 2 Minuten. 

Mit dem Bus (Linie 1 oder Linie 5) gelangen Sie innerhalb 5 Minuten vom HB Solothurn nach Derendingen.

 
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