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Craniosacral Therapie

Diese Bewegungen sind durch eine Primäre Respiration, einen ursprünglichen, inneren Atem geschaffen.
Er sprach vom Breath of Life (Lebensatem), von der Kraft der Tide, von Potency und Vitalität, welche die innewohnenden rhythmischen Bewegungen schaffen, sie aufrechterhalten und dadurch den Körper regulieren und regenerieren. Sie wurde die Basis für die Craniale Osteopathie. 

Der Begriff Craniosacral Therapie wurde zum ersten Mal in den 1970er Jahren vom amerikanischen Osteopathen und Chirurgen Dr. John E. Upledger (1932-2012) verwendet. Das Wort „craniosacral“ setzt sich aus „Cranium” (Schädel) und „Sacrum” (Kreuzbein) zusammen. Upledger schrieb Standardwerke zur Craniosacral Therapie. Damit war ein entscheidender Schritt zur Entwicklung der eigenständigen Methode Craniosacral Therapie in Abgrenzung zur Osteopathie und zur cranialen Osteopathie getan. 

Zeitgenössische Forschende und Dozierende der Methode haben den Aspekt des Lebensatems aufgegriffen und die Craniosacral Therapie insgesamt weiterentwickelt. Der Fokus richtet sich auf ressourcenzentriertes, lösungsorientiertes und prozessbegleitendes Arbeiten. Die Wahrnehmung des Therapeuten auf die Bewegungsausdrücke des Körpers ermöglichen einen Befund und Therapie. Diese Therapie liegt die Philosophie des ordnenden Prinzips des Gesunden im Menschen und des Ganzheitlichen zugrunde. Sie vertraut auf die Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulation. 

Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig. Jeder Prozess auf der körperlichen, geistigen, seelischen oder sozialen Ebene wirkt gleichzeitig auf die anderen Ebenen. 

Der Lebensatem bringt die Menschen mit ihren tiefsten Ressourcen in Kontakt. Er beinhaltet auch eine innewohnende Intelligenz, einen Bauplan, welcher die menschliche Gestalt ordnet und diese Ordnung aufrechterhält.

Darin liegt der Kraft der Selbstregulation und auch der Selbstheilung.

Die Craniosacral Therapie ist heute auf allen Kontinenten vertreten. Es liegt umfassende Literatur vor. 

Dr. William Garner Sutherland (1873-1954) war ein Schüler von Still und begründete das Konzept der cranialen Osteopathie. Er untersuchte systematisch die Theorie, dass es rhythmische Bewegungen des Craniums gibt und erweiterte dieser Rhythmusbefund auch im Gehirn, den Meningen, dem Liquor cerebrospinalis und im Sacrum. 

Die Craniosacral Therapie ist eine umfassende, ganzheitliche Körpertherapie.

Sie hat ihre Wurzeln in der Osteopathie, welche von Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) im Jahre 1874 begründet wurde. In ihrem Mittelpunkt stand die vollkommene Schöpfung als Ausdruck und Werk einer übergeordneten Kraft. 

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Sutherland Institute Schweiz

Das Sutherland Institute Schweiz ist 2019 von Rob Kwakman und Alexandra Loudon gegründet worden.

Mit der Anerkennung und Regulierung der Methode „Craniosacral Therapie“ durch die OdA KT ist die Nachfrage nach qualifizierten Ausbildungen in dieser Komplementär Methode stetig gewachsen. Die Anforderungen an die Ausbildungsinstitute bewirken, dass neue Formen von Ausbildungen mit moderner Didaktik und Systemik auf den Markt kommen.

Unsere jahrelange Erfahrung in der Ausbildung von Craniosacral Therapeuten hat uns dazu bewogen, die Ausbildung neu zu gestalten. Wir legen auf eine optimale Balance zwischen Biomechanik und Biodynamik hohen Wert.

Die Gründung des Sutherland Institutes Schweiz vereint alle Anforderungen an eine moderne, methodenzentrierte Ausbildung. Dies dank unserer 20-jährigen Lehrerfahrung in Craniosacral Therapie und Osteopathie.

Das Sutherland Institute Schweiz besteht aus einem Lehrerteam erfahrener Osteopathen und Craniosacral Therapeutinnen. Wir haben eine Ausbildung kreiert, die jedesmal aufs Neue inspiriert, begeistert und mit Nachhaltigkeit die gewonnenen Einsichten in die Praxis umsetzt.

Wir bauen dabei auf die Erkenntnisse von Walter Garner Sutherland, seine Vorgänger wie A.T. Still und Charlotte Weaver, sowie seine Schüler, Rollin Becker, Jim Jealous, John Upledger, Michael Shea und Patrick van den Heede. Sie alle haben uns einen reichen Schatz an Wissen und Können überlassen. Es ist uns sehrwichtig, die modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse anzuerkennen und in den Unterricht einfliessen zu lassen.

Das Curriculum des Sutherland Institutes Schweiz richtet sich nach der Methodenidentifikation des Berufes Komplementär Therapeut Methode Craniosacral Therapie. 

Alle Module sind angemeldet beim SBFI (=Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation).

Das primäre Ziel der Gründung des Sutherland Institute Schweiz ist eine Ausbildung zum Diplom in Craniosacral Therapie anzubieten.

Zusätzlich steht ein umfangreiches Angebot an postgraduierten Kursen aus verschiedenen Bereichen der Craniosacral Therapie und Osteopathie zur Verfügung.

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Die Geschichte des Ausbildungsinstitutes

Das Sutherland Institute Schweiz wurde im Juni 2019 von Rob Kwakman und Alexandra Loudon gegründet mit dem Ziel,

eine Ausbildung zum Diplom in Craniosacral Therapie zu kreieren aufgrund der eigenen Erfahrungen der letzten Jahre.

Zusätzlich wird ein umfangreiches Angebot an post-graduate Kurse angeboten aus verschiedenen Bereichen der Craniosacral Therapie

Start Ausbildung Craniosacral Therapie

Die Ausbildung zum Diplom „Craniosacral Therapie“ startet zum ersten Mal im März 2021 und ist auf drei Jahren ausgelegt.

Das Sutherland Institute Schweiz orientiert sich in seinen Regularien an den Anforderungen im Abschlussreglement von Cranio Suisse®.

 

Die Triskele (von griechisch τρισκελής triskelḗs, deutsch ‚dreibeinig‘), ist ein Symbol in Form von drei radialsymmetrisch angeordneten Kreisbögen, offenen Spiralen, ineinander verschachtelten Dreiecken, Knotenmustern, oder anderen Dreifach-Formen.

Die ursprüngliche Bedeutung der Triskel-Spirale steht wahrscheinlich für den Weg des Lebens oder symbolisch für die Sonne.

Bei der heutigen Deutung spielt die „magische Zahl“ 3, die insbesondere in der keltischen Mythologie Bedeutung hat, eine große Rolle. So können verschiedene Zusammenhänge und Abfolgen angenommen werden:

Das Logo: die Triskele

In der Craniosacral Therapie übernimmt die Zahl 3 auch die Bedeutung des Raumes. 

Ein Kernelement im Konzept der Schule ist der Begriff „Raum“.

Der Raum begegnet uns im therapeutischen Raum, in den anatomischen Räumen des Körpers und physiologisch als Auflösung der Dualität (bzw. Polarität) in den Funktionen des Körpers.

Es ist eine Spiralform, die als Inbegriff des Lebens angenommen wird. Dieser Form begegnen wir als Therapeuten von der Organisation und Funktionseinheit in der DNS, im faszialen Aufbau der Ketten sowie in der Initial Motion des Lebens.

Die Triskele steht damit für das Konzept und Leitbild des Sutherland Institutes Schweiz.

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Das Konzept des Sutherland Institutes Schweiz basiert auf den gleichen Prinzipien, die wir auch in unseren Praxen leben. Wir lieben den Beruf und sind kaum zu sättigen um die vielen Informationen und Fertigkeiten, die diesen Beruf mit sich bringt mit unseren Händen persönlich umzusetzen.

Ja, wir stehen zum Beruf „Komplementär Therapeut“ und zum Inhalt „Craniosacral Therapie“. Wir stehen selber in der Tradition der Gründerväter und -mütter und bringen dies mit den spannenden Erkenntnissen der neueren Zeit zusammen. 

Zentral steht der Begriff „Raum“. In einem Raum verbinden wir die Aspekte der Information und Zeit. Damit ist für uns die Basis der Embryologie gelegt, die in unserer täglichen Praxis soviel Kraft und Möglichkeit bietet.

In Raum und Zeit spielen sich die Prozesse ab, die die Grundlagen des therapeutischen Handelns sind. Selbstregulierung für uns als Therapeuten und die Klienten. Gleichgewicht oder Balance für das Angebot, das wir den Klienten anbieten.

Diese Basisprinzipien bilden auch das Konzept, welches wir in der Ausbildung nutzen. Es baut auf eine Verständnisbasis der funktionellen Embryologie oder embryologischen Funktionen. Diese Funktionen oder auch Wachstumsfunktionen werden im Erwachsenenalter zu den Heilungskräften im Körper.

Die Balance oder das Gleichgewicht spiegelt sich auch im Verhältnis zwischen Biodynamik und Biomechanik. Diese beiden Anteile in der Craniosacralen Therapie sind im Sutherland Institute Schweiz gleichwertig vertreten.

In der Ausbildung stehen diese Prinzipien auch als pädagogische Prinzipien im Vordergrund.

Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch autonom und autonomiefähig ist. Der Mensch strebt dabei nach Wachstum in Freiheit. Der Weg dahin bedeutet einen Lernprozess der konstruktiv, kumulativ, zielorientiert und selbstreguliert ist.

Wir stehen aber nie alleine in diesem Prozess. Das Lernen ist Teil eines Eigenprozesses und profitiert von der Kooperation mit anderen.

Konzept

 
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Rob Kwakman

Alexandra Loudon

Info

Michel Staiger

Lehrerteam

 
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Verband Cranio Suisse®

Es gibt ein Berufsverband Cranio Suisse®. Als Berufsverband vertritt Cranio Suisse® in der Öffentlichkeit und in den berufspolitischen Organisationen die Interessen von über 1.200 in und ausserhalb der Schweiz aktiven Craniosacral Therapeutinnen. Sie steht für Qualitätssicherung ein und unterstützt die Mitglieder mit einer breiten Palette von Dienstleistungen.

 

Cranio Suisse® ist als Methodenverband in der OdA KT vertreten und bestimmt die Methodenidentifikation sowie die Abschlussreglemente. Zu lesen unter: www.craniosuisse.ch

 

Gleichwertigkeitsverfahren

Die formale Ausbildung KomplementärTherapie mit ihrer kompetenzorientierten Abschlussprüfung gemäss Berufsbild KT erfolgt im Rahmen von OdA KT-akkreditierten Ausbildungen und führt zum Branchenzertifikat OdA KT, das eine Zulassungsbedingung zur Höheren Fachprüfung für KomplementärTherapeutInnen darstellt.

Praktizierende, welche keine entsprechende Ausbildung durchlaufen haben, legen über die Bilanzierung im Rahmen des Gleichwertigkeitsverfahrens Branchenzertifikat OdA KT dar, dass ihre formal und nicht-formal erworbenen Bildungsleistungen eine Gleichwertigkeit zu einer OdA KT-akkreditierten Ausbildung in KomplementärTherapie aufweisen.

Nachweis der Gleichwertigkeit

Das Gleichwertigkeitsverfahren ist ein Dossierverfahren, in dem die folgenden Punkte nachgewiesen werden müssen:

  • Mindestens 500 Std. methodenspezifische Aus- und Weiterbildungsstunden (Kontaktstunden und Inhalt gemäss METID)

  • eine praktische Abschlussprüfung in Ihrer Methode (bzw. Gleichwertigkeit)

  • 24 Eigenprozesse (Behandlungen in Ihrer Methode, die Sie als KlientIn erfahren haben)

  • 250 KlientInnenbehandlungen nach Abschluss Ihrer Methodenausbildung (Praktika während Ausbildung anrechenbar) in Form einer Selbstdeklaration

  • Tronc Commun (bzw. Gleichwertigkeit oder Kompensation)

  • Essay zur KT Identität: Sie müssen einen Essay verfassen, in dem Sie Ihre komplementärtherapeutische Identität darlegen

Die Anforderung des Verfahrens sind im Reglement Gleichwertigkeitsverfahren Branchenzertifikat OdA KT festgelegt und in den entsprechenden Wegleitungen (siehe www.oda-kt.ch) ausformuliert.